Bohrlochgeophysik

am 22. Juni 2022

Bohrlochgeophysikalische Verfahren sind seit etwa 30 Jahren ein fester Bestandteil bei der Erschließung, Gewinnung und Überwachung des Grundwassers, wie auch bei der Regenerierung, Sanierung und dem Rückbau von Brunnen und Grundwassermessstellen. In zahlreichen Regelwerken des DVGW finden wir Hinweise und Anwendungen zu bohrlochgeophysikalischen Verfahren. Welchen Stellenwert die Bohrlochgeophysik inzwischen einnimmt, zeigt sich darin, dass hierzu ein eigenes Regelwerk, inzwischen in dritter Auflage, existiert, das DVGW-Arbeitsblatt W 110 (A) aus dem Jahr 2018. Ob Brunnenbauende, Planende, Behörden oder Wasserversorgende, jeder der sich mit der Erschließung, Gewinnung oder Überwachung von Grundwasser befasst, wird über kurz oder lang mit der Anwendung von bohrlochgeophysikalischen Messverfahren konfrontiert. Einen hohen Stellenwert nimmt dabei inzwischen die Überprüfung neu errichteter, aber auch die Zustandsanalyse vorhandener Brunnen und Grundwassermessstellen ein. Nicht zuletzt zeigt die gegenwärtige Diskussion zu Grundwassermessstellen, im Kontext mit der allgegenwärtigen Nitratproblematik, wie wichtig eine belastbare Qualitätskontrolle von Grundwassermessstellen ist.

Das Ziel dieses Lehrgangs besteht in der Vermittlung von praxisnahem Wissen für die Umsetzung der in verschiedenen technischen Regelwerken des DVWG enthaltenen bohrlochgeophysikalischen Messverfahren.

Zielgruppe:
Brunnenbauende, Planende, Behörden und Wasserversorgende

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Referenten

Karsten Baumann & Dr. Gunther Baumann, Bohrlochmessung Storkow GmbH

Dr. Susann Berthold, DGFZ e.V,

Dr.-Ing. Uli Uhlig, GIP GmbH Dresden

Themen

  • Möglichkeiten und Verfahren der Geophysik im Brunnenbau
  • Erfolgskontrolle bei der Errichtung neuer Brunnen und Messstellen
  • Nachweis störender Vertikalströmungen
  • Statusanalyse von Altbrunnen und Altmessstellen
  • Sanierung und Rückbau von Brunnen und Messstellen
  • Erfolgskontrolle bei der Regenerierung und Sanierung von Brunnen
  • u.a.

Teilnahmegebühren

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