XXVI. Sächsisches Altlastenkolloquium 2020

vom 4. bis 5. November 2020

Das Sächsische Altlastenkolloquium wird am 4./5.11.2020 im Ballsaal Lindengarten (Quality Hotel Plaza) in Dresden durchgeführt. Es ist eine Veranstaltung des BWK Landesverband Sachsen und wird vom Dresdner Grundwasserforschungszentrums e.V. organisiert. Planer, Sachverständige, Projektentwickler und Sanierungspflichtige, Behörden, Technologieanbieter und ausführende Unternehmen sind eingeladen, sich mit Vorträgen, Postern und Firmenständen aktiv an den Diskussionen über den Stand und die aktuellen Aufgaben und Herausforderungen der Altlastenbearbeitung und des nachsorgenden Bodenschutzes in Praxis, Vollzug, Wissenschaft und Forschung zu beteiligen.

Hinweise zu Auswirkungen durch die Corona Pandemie:

Unser Ziel ist es, die Tagung wie geplant durchzuführen. Über die aktuellen Entwicklungen zum Stand der Vorbereitungen informieren Sie sich bitte auf dieser Seite.

Programm

Übergeordnete Themen

Bauen auf Altlasten(Verdachts)flächen – Fluch oder Segen?

Christoph Repke, Dr. Claudia Helling (Umweltamt LH Dresden)


Ausgleichsansprüche bei Sanierungen nach Bodenschutzrecht – Voraussetzungen, Reichweite und aktuelle Fragen der §§ 24 und 25 BBodSchG

Prof. Dr. Andreas Henke (Tiefenbacher Rechtsanwälte)


Entwicklung einer Methodik für die komplexe Bewertung des Einbaus bergbaufremder Abfälle zur Wiedernutzbarmachung von Tagebaurestlöchern und Anwendung im Mitteldeutschen Revier

Dr. Karsten Menschner, Gabriele Zech (CDM Smith Leipzig); Dr. Anett Thomas (LMBV)

 

Neue Arbeitshilfen

LABO-Arbeitshilfe zur Expositionsabschätzung

Monika Machtolf (IFUA-Projekt-GmbH); Gudrun Klemm (LfULG)


Das neue Handbuch Sanierungsuntersuchung mit der Einbeziehung der Tools zur Abschätzung der Sanierungsdauer

Sebastian Bröse (LfULG); Dr. Eberhard Goldbach, Dr. Thomas Held (Arcadis Germany GmbH)


Die Überwachung von Boden und Grundwasser als eine zentrale Säule der Vorsorge während des Betriebs von Industrieanlagen nach der IED

Jörg Frauenstein (UBA)

 

Komplexe Standorte und Verfahren (I)

Abbauuntersuchungen zur Findung des "Mildesten Sanierungsmittels" an einem ehemaligen Industriestandort

Dr. Annika Beckmann, Joachim Richter (HPC AG); Dr. Kevin Kuntze, Dr. Petra Bombach, Dr. Anko Fischer (Isodetect GmbH)


ISCO mit Fracturing zur Grundwassersanierung im gering durchlässigen Bodenbereich – ein Beispiel aus der Praxis

Greet Schrauwen, Laura Simone, Julia Rotscholl, Dr. Thomas Held (Arcadis Germany GmbH)


Wirkstoffinjektionen für die in situ Sanierung – „quick and dirty“ oder anspruchsvolle Sanierungstechnologie?

Mark Zittwitz, Dr. Stephan Hüttman (Sensatec GmbH)

 

Komplexe Standorte und Verfahren (II)

Beendigung aktiver Sanierungen und Nachsorgeübergang für Altstandorte der Karbochemie

Dr. Ronald Giese, Morgane Minnig, Dr. Dietrich Swaboda (GFI GmbH Dresden)


Ökologisches Großprojekt „SOW Böhlen“ – Praxiserfahrungen aus 25 Jahren Altlastenbearbeitung

Fred Richter (Dow Olefinverbund GmbH); Maik Harles (SakostaSKB GmbH); Konrad Wolf (Landratsamt Landkreis Leipzig); Holger Seidel (Burmeier Ingenieurgesellschaft mbH)


Alles Z2? – Optimierte Altlasten- und Gewässersanierung durch intelligent kombinierte Verfahrenstechnik

Hendrik Geißler (HUESKER Synthetic GmbH); Detlef Klein (Smals Dredging GmbH)

 

PFC-Behandlung

Was macht die Bearbeitung von PFC-Fällen so anspruchsvoll?

Dr. Michael Reinhard, Dr. Thomas Held, Dr. Eberhard Goldbach (ARCADIS Germany GmbH)


Grundwassersanierung und Bodenwäsche: Praxiserprobte Verfahren und Kosten für PFAS belastete Medien

Thomas Bretschneider, Clarissa Kellner (Züblin Umwelttechnik GmbH)


Entwicklung eines In-Situ-Verfahrens für die Sanierung von PFAS-Kontaminationen: Gewonnene Erkenntnisse aus Anwendungen auf mehreren Kontinenten

Gareth Leonard, Aurélien Triger, Kris Maerten (REGENESIS Europe)


Immobilisierung PFC-belasteter Böden – eine Alternative?
Jürgen Buhl (Cornelsen Umwelttechnologie GmbH)

weitere Beiträge (erscheinen im Tagungsband)

Reserve-Beiträge

In-situ Sanierung eines großen, mit chlorierten Lösungsmitteln belasteten Industriegeländes unter Verwendung einer Kombination aus Elektronendonorsubstraten und flüssiger Aktivkohle

Gareth Leonard, Marcello Carboni (REGENESIS Europa)


Vom Datenallerlei zum 3D-Modell als Planungstool

Anja Michalski, Frank Dünkel, Dr. Kristin McClellan (ARCADIS Deutschland GmbH)


„Wann man abschalten sollte“: Wie durch die Integration von In-Situ-Sanierungsverfahren mit Pump-and-Treat-Maßnahmen optimale Sanierungsziele erreicht werden können

Gareth Leonard, Marcello Carboni (REGENESIS Europa)


­Europas größte Lindan-Sanierung erfolgreich abgeschlossen

Claude Muller, Andi Trüssel, Hans-Ulrich Knehr (Züblin Umwelttechnik GmbH)


Altlastensanierung mit Hilfe der Bodengefriertechnik

Simon Stanglmayr, Frederic Sauer, Benno Müller (Max Bögl)


Umwelttechnik-Teams der STRABAG-Gruppe sanieren das „IN-Campus“-Gelände mit innovativen Methoden

Thomas Bretschneider, Clarissa Kellner (Züblin Umwelttechnik GmbH)


Die Aufbereitung von Schlämmen, die in der Entsorgung anfallen

Dr. Gregor Schmid, Ulrich Morgenstern (BAUER Resources GmbH Bereich Bauer Umwelt)


Boden- und Grundwassersanierung Schwarze Pumpe – Zwischenbilanz zum Bodenaustausch mit vakuumthermischer Bodenreinigung

Karsten Handro, Dr. Thomas Daffner, Thomas Espe (LMBV)

Fachausstellung

Die begleitende Fachausstellung bietet die Möglichkeit, Technologien, Produkte, Dienst­leistungen und Forschungsergebnisse einem breiten Teilnehmerspektrum zu präsentieren.

Teilnahmegebühren

Die Teilnahmegebühr beträgt 365 EUR. Mitglieder von DGFZ e.V., BWK bzw. BDG und Behördenvertreter zahlen 295 EUR. Die Gebühr für Aussteller beträgt 650 EUR. Firmenmitglieder zahlen 490 EUR.

Nach dem Meldeschluss erfolgt die Rechnungslegung. Enthalten sind in der Gebühr eine umfassende Tagungsmappe, Pausengetränke, Imbiss und Mittagessen. Bei Nicht-Einhalten der Zahlungsfrist laut Rechnung kann der Platz ggf. an weitere Interessenten vergeben werden.